Weiterbildung
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Das Institut engagiert sich in der Weiterbildung von pädagogischen, psychologischen und medizinischen Fachkräften. Erzieher, Ärzte, Lehrer, Sozialarbeiter u.a. können sich an uns wenden. Wir führen auf Wunsch Beratungen durch und vermitteln psychoanalytische Supervision für Einzelne und Gruppen sowie für Teams aus Einrichtungen für Kinder und Jugendliche. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an das Sekretariat. (Tel: 069/721445)
Forschungsprojekte
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Das Institut verfügt über einen reichen klinischen Erfahrungsschatz und ist seit vielen Jahren an der Entwicklung und Durchführung von Forschungen beteiligt. Wir stehen im wissenschaftlichen Austausch mit anderen Institutionen und Forschungseinrichtungen wie z.B. der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, dem Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit der Fachhochschule Frankfurt und dem Institut für Sozialforschung. Insbesondere kooperieren wir eng mit dem Sigmund-Freud-Institut unter Prof. Dr. Marianne Leuzinger-Bohleber (s. auch Zentrum für Psychoanalyse).
Von 1999 bis 2005 wurde das Projekt Zusammenhänge individueller und institutioneller Konfliktgeschichten dissozialer, nicht beschulbarer Jugendlicher durchgeführt. Dieses Projekt gab deutliche Hinweise auf die Notwendigkeit von früher Prävention, woraus die Idee zur Frankfurter Präventionsstudie in Kindergärten zur Verhinderung psychosozialer Desintegration (insbes. von ADHS) entstand, die von 2003 bis 2006 in 14 Frankfurter Kindergärten durchgeführt wurde. Das ermutigende Ergebnis, dass mit psychoanalytisch orientierten Präventionsmaßnahmen in Kindergärten ein Rückgang von Ängsten, Aggressivität und Hyperaktivität bewirkt werden kann, führte zu zwei weiteren Folgestudien, bei denen in ausgewählten Kitas in sozialen Brennpunkten der Stadt Frankfurt mit einigen Abwandlungen umfassende psychoanalytisch fundierte Präventionsmaßnahmen angeboten und ihre Prozesse und Wirksamkeit untersucht werden: Projekt Starthilfe und Frühe Schritte – Angebote zur Frühprävention in Kindertagesstätten („LOEWE-Projekt“).
Zwei weitere Studien beschäftigen sich mit dem Störungsbild "ADHS" und der Wirksamkeit von analytischer Kinderpsychotherapie: Katamnesestudie „ADHS“ und
Therapie-Wirksamkeitsstudie: Ergebnisse psychoanalytischer Behandlungen von Kindern mit hyperaktiven Störungen.
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In Vorbereitung ist das Projekt „Erste Schritte“ – Ein Integrationsprojekt für Kleinkinder mit Migrationshintergrund. Im Fokus stehen Beeinträchtigungen der Bindungsbeziehung die durch Migrationserfahrung hervorgerufen werden. Ziel des Projekts ist es. die negativen Folgen für die Entwicklung des Kindes zu reduzieren oder abzuwenden und im Gegenzug Grundlagen für mehr emotionale Sicherheit zu schaffen.
Kontakt: Angelika Wolff, Eppsteiner Straße 38, 60323 Frankfurt/Main, Tel: 069-728590
eMail: angelika.wolff@ikjp.de
Weitere Informationen über diese Projekte
Zentrum für Psychoanalyse
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Dank einer Spendenaktion der Stiftung: „FAZ-Leser helfen“ ist es möglich geworden die Idee eines Zentrums für Psychoanalyse in konkrete Planung umzusetzen: Durch die Erweiterung des Gebäudes Myliusstraße 20 soll ein gemeinsames Haus für psychoanalytische Institutionen geschaffen werden.
Das Institut für analytische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie (IAKJP) wird in enger Vernetzung mit dem Sigmund-Freud-Institut (SFI), dem Frankfurter Psychoanalytischen Institut (FPI), der Frankfurter Arbeitsgemeinschaft für Psychoanalytische Pädagogik (FAPP) und dem Jüdischen Psychotherapeutischen Beratungszentrum Frankfurt am Main für Kinder, Jugendliche und Erwachsene (JBZ) im selben Haus arbeiten.
Die dann mögliche Erweiterung der Räumlichkeiten schafft die Voraussetzung für eine Reihe von weiteren Projekten. Die enge Nachbarschaft verspricht einen anregenden Austausch und wertvolle synergetische Effekte für alle Beteiligten – nicht nur durch die gemeinsame Nutzung von Räumen sondern auch im Blick auf die Wirksamkeit unserer Arbeit. Im Zentrum für Psychoanalyse werden wir der Frankfurter Bevölkerung ein deutlich besseres Angebot im Bereich der Frühprävention und -behandlung von Kindern und Jugendlichen zur Verfügung stellen können.
Am 1. Juli 2011 begannen nun die Umbau-, Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten. Aus diesem Grund mussten wir vorübergehend aus dem Gebäude ausziehen. Während der voraussichtlichen zweijährigen Bauphase werden wir unsere Arbeit im ehemaligen Universitätsgebäude in Frankfurt an der Bockenheimer Warte fortsetzen. Neue Adresse: Mertonstraße 17, Jügelhaus Bauteil B, 2. Stock, Raum 226, 60325 Frankfurt am Main.
Institut für analytische Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie in Hessen e.V.
Mertonstraße 17, Jügelhaus B, II. Etage, Raum 226, 60325 Frankfurt
Tel.: 069/721445